Was wir glauben

Persönliches

Warum kommen Menschen eigentlich zu uns? Was verbinden sie mit unserer Gemeinde und was bedeutet ihnen der Glaube? Welche spirituellen Erfahrungen machen sie mit Gott? Was können sie aus Gottesdiensten für ihr persönliches Leben mitnehmen und umsetzen?

Wir haben diese Seite eingerichtet, um dir „O-Töne“ – Originalberichte – einiger unserer Besucher vorzustellen.

Glauben

„Glaube und Glauben im weitesten Sinne umfasst jede Art des Fürwahrhaltens, also anzunehmen, dass etwas wahr oder wahrscheinlich ist“, meint Wikipedia. Die Bibel drückt es so aus: Glaube „ist ein festes Rechnen mit dem, was man nicht sieht!“ (Hebräerbrief 11,1).

Für uns hat Glaube etwas mit Vertrauen zu tun. Wir setzen unser Vertrauen hoffnungsvoll auf Gott, weil er tatsächlich im alltäglichen Leben erfahrbar ist. Glaube ist für uns also nicht nicht wissen, sondern mehr wissen.

Spiritualität

Spiritualität gab es schon immer. Spiritualität verschwindet auch nicht. Man kann heute den Eindruck gewinnen, dass Kirche, Religion oder Glaube in unserer Gesellschaft zunehmend bedeutungsloser werden. Die Spiritualität des Menschen bleibt.

Viele Menschen haben heute eine Sehnsucht, mit dem Übersinnlichen verbunden zu sein. Sie empfinden ihren Alltag oder ihre Beziehung als eintönig. Sie suchen nach etwas Höherem.

Spiritualität beginnt mit eben dieser  Sehnsucht. In der christlichen Spiritualität geht es um eine Beziehung zu dem auferstandenen, aber nicht mehr präsenten Jesus Christus. Schon in den mittelalterlichen Orden hat man entdeckt, dass ein Ausgleich zwischen produktivem Schaffen und nach innen hörendem Sinnen wichtig sein kann. So erfahren Menschen im Loslassen, im Verzicht, in der Rückbesinnung einen inneren Halt.

Die sprachliche Wurzeln der Spiritualität liegen im Lateinischen. Spirare bedeutet hauchen, wehen, atmen. Wir sehen hier einen Zusammenhang zu einem biblischen Text im Alten Testament. Da heißt es: „Da formte Gott, der Herr, den Menschen … und blies in seine Nase den Lebensatem. So wurde der Mensch zu einem lebendigen Wesen“ (Gen,2,7). Für uns gehört Spiritualität zum Menschsein.

In unserer Gemeinde sind Menschen mit unterschiedlicher spiritueller Prägung zu Hause. Dabei steht im Vordergrund, dass keine(r) dem anderen seine Form aufzwingen kann. Ziel ist vielmehr, einander mit seinen Begabungen zu ergänzen.

In verschiedenen Formen der Anbetung, des Segnens und des achtsamen Umgangs miteinander ermutigen wir uns, die spirituelle Seite des Lebens zu entdecken.

Gebete für dich

Beten ist gar nicht so einfach. Was soll man sagen? Wie redet man Gott an – mit „Sie“? Soll man das Gebet laut sprechen oder „nur“ denken?

Vermutlich wirst du bei diesen Fragen deine eigenen Antworten finden. Für uns ist Gott ganz persönlich. Daher sprechen wir ihn mit „Du“ an. Wir machen auch die Erfahrung, dass Gedanken, die laut ausgesprochen werden eine andere (bewusstere?, intensivere?, klarere?, eindeutigere?)  Auswirkung auf das Handeln haben.

Wir arbeiten gerade an einem „Gebetsflyer“. Dort findest du Gebete zu unterschiedlichen Anlässen. Vielleicht ist ein Thema für dich dabei. Demnächst hier.

Falls du jemanden benötigst, der für dich und mit dir beten soll, dann wende dich sehr gerne an unseren Pastor Frank-Eric Müller unter Tel.: 02261 – 22661. Hier findet du Informationen zu unserem Seelsorgeteam.