Was wir glauben

Persönliches

Warum kommen Menschen eigentlich zu uns? Was verbinden sie mit unserer Gemeinde und was bedeutet ihnen der Glaube? Welche spirituellen Erfahrungen machen sie mit Gott? Was können sie aus Gottesdiensten für ihr persönliches Leben mitnehmen und umsetzen?

Wir haben diese Seite eingerichtet, um dir „O-Töne“ – Originalberichte – einiger unserer Besucher vorzustellen.

Ich durfte in der Vergangenheit schon so oft erleben, was für ein starker Versorger Gott ist und wie treu er sich um mich kümmert. Manchmal vergesse ich das und bin dann wieder neu überrascht, wenn er mich versorgt, obwohl mich mittlerweile fast nichts mehr überraschen sollte. Gott sieht jeden und jede von uns, weiß was wir brauchen und liebt uns bedingungslos. Ich bin einfach dankbar, dass ich das in meinem Alltag immer wieder erfahren darf.

Katja Zimmermann

In der Gemeinde Windhagen fühle ich mich immer wieder aufgefangen und getragen, wenn es mir schlecht geht. Viele Gemeindemitglieder nehmen Anteil und haben tröstende oder aufmunternde Worte, sind empathisch. Das war übrigens von Anfang an so. Und wenn es mir gut geht, finde ich in der Gemeinschaft gläubiger Menschen einen leichteren Zugang zum Glauben, zu Jesus und zum Heiligen Geist. Zu Hause alleine fällt es mir oft schwer mich richtig einzulassen.

Diana Winkler

Die Gemeinde ist für mich ein Ort, an dem ich mich zuhause und geborgen fühle. Der gemeinsame Glaube, die Gemeinschaft und die Menschen an meiner Seite. Sie haben mich in dunklen wie in hellen Zeiten begleitet. Mir geht dabei das Lied „Gut das wir einander haben“ immer wieder durch den Kopf. Und es stimmt. Ich bin dankbar für diese Gemeinde.

Brigitte Bernatzki

Wir lieben es, mit anderen Christen zu beten. Gemeinschaft mit anderen Christen ist für uns das Betrachten von Themen und Meinungen aus unterschiedlichen Blickwinkeln, die den eigenen Horizont erweitern.

Daria und Bene Ziesemann

Seit 1992 haben wir Kontakte zu Menschen und Gemeinden in der Ukraine. Durch Hilfe und Unterstützung unserer Gemeinde konnten wir etliche Transporte mit Hilfsgütern dorthin bringen. Es war für uns, trotz mancher Herausforderungen, eine Zeit die uns selbst viel gebracht hat und in der wir Gottes Beistand besonders erlebt haben.

Bernhard und Margret Nachtigall

Der Glaube an Gott hat für mich was mit Vertrauen zu tun. Ich vertraue auf Gott in meinem Lebensalltag und vertraue Ihm mein Leben an. Wie hieß es doch so schön in einer der letzten Predigten: Der Glaube ist ein Überzeugt sein von Dingen, die man nicht sieht. Jesus Christus sagt: Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben, niemand kommt zum Vater als nur durch mich. Mit dieser Aussage bin ich persönlich gemeint mich auf Ihn einzulassen, das gibt mir Vertrauen, Orientierung und Sicherheit in meinem Leben.

Helmut Schillingmann

In der EFG-Windhagen engagiere ich mich im Bereich der Öffentlichkeitsarbeit. Mir ist es ein Anliegen, dass auch Außenstehende über Aktionen der Gemeinde informiert werden. Schließlich haben wir die gute, wenn nicht die beste Nachricht, die wir nicht für uns behalten wollen. Die EFG-Windhagen ist meine geistliche Heimat, in der ich mich zu Hause fühle. Grafisches Gestalten bereitet mir viel Freude. Da lag es einfach nahe, diese beiden Leidenschaften miteinander zu verknüpfen.

Jens Neumann

„Mir ist die Gemeinschaft mit anderen Christen besonders wichtig, der gemeinsame Glaube, der Austausch in Gesprächen, voneinander lernen, einander unterstützen und auch miteinander freuen und Spaß haben. In unserer Gemeinde kann ich meine persönliche Beziehung zu Gott und meinen Glauben an Jesus Christus in Gewissensfreiheit leben. Ich liebe es, in den Gottesdiensten miteinander moderne Lob- und Anbetungslieder zu singen. Ich erhalte aus jeder Predigt Hilfe oder Gedanken-Anstöße, ich lerne etwas daraus oder ich werde ermutigt.“

Steffi Lobscheid

Hier ist mein geistiges zuhause. Ich muss mich nicht an einen Rahmen anpassen, in den ich nicht passe. Kann meine persönlichen Erlebnisse mit Gott in meiner Frömmigkeit leben. (weinen-Stille-Einkehr-ein Halleluja) Ich wurde von Gott in Liebe berührt. Ein spürbares Erlebnis, dass ich in mir trage seit dem Tag meiner Taufe. Ein bewusstes Hingeben und Annehmen im Taufakt. Deshalb ist mir die Taufe sehr wichtig, wie wir sie praktizieren.

Anne Römer

Wir sind beide schon seit unserer Kindheit in dieser Gemeinde, sie ist für uns ein großes Stück zu Hause. In einer Zeit der schweren Krankheit haben wir nicht nur Unterstützung im Gebet, sondern auch ganz praktische Hilfe aus der Gemeinde bekommen. Diese Hilfe macht uns sehr dankbar. Wir schätzen an der Gemeinde sehr die Gemeinschaft, den respektvollen und wertschätzenden Umgang miteinander und das Füreinanderdasein.

Monika und Dietmar Hoof

Wir als Familie fühlen uns richtig wohl in der Gemeinde. Ein zu Hause in einer großen Familie - und wir sind ein Teil davon. Für uns ist sie Rückhalt, Zuspruch und Offenheit. Unser Sohn und wir genießen es, dazu zu gehören. Uns ist es wichtig, uns mit anderen Christen auszutauschen und miteinander Zeit zu verbringen: Zum Beispiel im Hauskreis, wo wir unterschiedliche Gedanken, Erfahrungen und Ideen rund um die Bibel und unseren Alltag austauschen und miteinander ins Gebet gehen. Der Glaube an Gott gibt uns Liebe, Hoffnung und eine innere Zufriedenheit.

Dani und Peter Schneider mit Niclas

    Glauben

    „Glaube und Glauben im weitesten Sinne umfasst jede Art des Fürwahrhaltens, also anzunehmen, dass etwas wahr oder wahrscheinlich ist“, meint Wikipedia. Die Bibel drückt es so aus: Glaube „ist ein festes Rechnen mit dem, was man nicht sieht!“ (Hebräerbrief 11,1).

    Für uns hat Glaube etwas mit Vertrauen zu tun. Wir setzen unser Vertrauen hoffnungsvoll auf Gott, weil er tatsächlich im alltäglichen Leben erfahrbar ist. Glaube ist für uns also nicht nicht wissen, sondern mehr wissen.

    Spiritualität

    Spiritualität gab es schon immer. Spiritualität verschwindet auch nicht. Man kann heute den Eindruck gewinnen, dass Kirche, Religion oder Glaube in unserer Gesellschaft zunehmend bedeutungsloser werden. Die Spiritualität des Menschen bleibt.

    Viele Menschen haben heute eine Sehnsucht, mit dem Übersinnlichen verbunden zu sein. Sie empfinden ihren Alltag oder ihre Beziehung als eintönig. Sie suchen nach etwas Höherem.

    Spiritualität beginnt mit eben dieser  Sehnsucht. In der christlichen Spiritualität geht es um eine Beziehung zu dem auferstandenen, aber nicht mehr präsenten Jesus Christus. Schon in den mittelalterlichen Orden hat man entdeckt, dass ein Ausgleich zwischen produktivem Schaffen und nach innen hörendem Sinnen wichtig sein kann. So erfahren Menschen im Loslassen, im Verzicht, in der Rückbesinnung einen inneren Halt.

    Die sprachliche Wurzeln der Spiritualität liegen im Lateinischen. Spirare bedeutet hauchen, wehen, atmen. Wir sehen hier einen Zusammenhang zu einem biblischen Text im Alten Testament. Da heißt es: „Da formte Gott, der Herr, den Menschen … und blies in seine Nase den Lebensatem. So wurde der Mensch zu einem lebendigen Wesen“ (Gen,2,7). Für uns gehört Spiritualität zum Menschsein.

    In unserer Gemeinde sind Menschen mit unterschiedlicher spiritueller Prägung zu Hause. Dabei steht im Vordergrund, dass keine(r) dem anderen seine Form aufzwingen kann. Ziel ist vielmehr, einander mit seinen Begabungen zu ergänzen.

    In verschiedenen Formen der Anbetung, des Segnens und des achtsamen Umgangs miteinander ermutigen wir uns, die spirituelle Seite des Lebens zu entdecken.

    Gebete für dich

    Beten ist gar nicht so einfach. Was soll man sagen? Wie redet man Gott an – mit „Sie“? Soll man das Gebet laut sprechen oder „nur“ denken?

    Vermutlich wirst du bei diesen Fragen deine eigenen Antworten finden. Für uns ist Gott ganz persönlich. Daher sprechen wir ihn mit „Du“ an. Wir machen auch die Erfahrung, dass Gedanken, die laut ausgesprochen werden eine andere (bewusstere?, intensivere?, klarere?, eindeutigere?)  Auswirkung auf das Handeln haben.

    Wir arbeiten gerade an einem „Gebetsflyer“. Dort findest du Gebete zu unterschiedlichen Anlässen. Vielleicht ist ein Thema für dich dabei. Demnächst hier.

    Falls du jemanden benötigst, der für dich und mit dir beten soll, dann wende dich sehr gerne an unseren Pastor Frank-Eric Müller unter Tel.: 02261 – 22661.