Fragen und Antworten

Wir sind als Evangelisch-Freikirchliche Gemeinde weder historisch noch rechtlich mit dem Staat verbunden. Wir treten für eine strikte Trennung von Kirche und Staat ein. Wo allerdings Evangelisch-Freikirchliche Gemeinden Leistungen für die Gesellschaft – etwa in Form von Kindergärten, Krankenhäusern oder Altenheimen – erbringen, werden uns Kosten von der öffentlichen Hand erstattet. Freikirche bezieht sich aber auch auf die Gemeindemitgliedschaft bei uns. Die Mitgliedschaft wird freiwillig eingegangen. Wie in allen anderen christlichen Kirchen wird in unserer Gemeinde ausschließlich die Bibel als Grundlage des Glaubens anerkannt.

Wir unterscheiden uns von anderen (Landes-)Kirchen durch unsere Taufpraxis und unser Gemeindeverständnis. Wir taufen nur Menschen, die zu ihrem persönlichen Glauben stehen und ihn formulieren können. Das Alter spielt dabei keine Rolle. Wir betonen bei uns das „Laienamt“ sehr stark. Nach unserem Verständnis gibt es keine kirchliche Handlung, die ausschließlich „Amtsträgern“ vorbehalten wäre.

Dazu sagen wir uneingeschränkt JA! Wir halten uns daran – wir versuchen es nicht nur. Unser Hygienebeauftragter Jörg Timo Neumann informiert regelmäßig über aktuelle Maßnahmen, die wir entsprechend umsetzen.

Ja. Unglaublich – aber wahr. Mitglieder unserer Gemeinde brauchen keinen Cent Kirchensteuer zu bezahlen! Das Prinzip der Trennung von Kirche und Staat führt dazu, dass wir als Gemeinde keine Kirchensteuern erheben.

Die Gemeinde finanziert sich ausschließlich über freiwillige Beiträge und Spenden der Mitglieder und Freunde. Jedes Gemeindemitglied gibt aus Dankbarkeit und Liebe zu Gott nach seinen finanziellen Möglichkeiten. Nach einem vom Gemeindevorstand erarbeiteten und von der Mitgliederversammlung abgestimmten Haushaltsplan werden die eingegangenen Gelder zur Kostendeckung in der eigenen Gemeinde (z. B. Gebäude, Arbeitsmaterialien, Gehälter), für Abgaben an den Bund Evangelisch-Freikirchlicher Gemeinden, sowie für besondere Projekte, etwa in der Mission, eingesetzt.

Jeder, der an Jesus Christus glaubt. Uns ist es in erster Linie wichtig, dass die Menschen, die bei uns Mitglied werden, die persönliche Erfahrung der Nähe Gottes gemacht haben. Der Glaube an Jesus als Sohn Gottes steht dabei im Zentrum. Wie in jeder Kirche ist auch bei uns die Mitgliedschaft an die Taufe gebunden. Christinnen und Christen, die sich zu ihrer Kindertaufe bekennen, können ebenfalls bei uns Mitglied werden.

Wir orientieren uns hierbei an der Bibel. Immer wenn dort von der Taufe berichtet wird, sind die Menschen zuvor an Jesus Christus gläubig geworden. Unsere Überzeugung ist: Erst der Glaube, dann die Taufe. Unsere Täuflinge sind daher keine neugeborenen Kinder, sondern erwachsene Männer und Frauen, ältere Kinder und Jugendliche. Sie alle haben aufgrund eigener Glaubensentscheidung die Taufe erbeten. Sie haben sich bewusst dafür entschieden. Die Taufe erfolgt in einem großen Taufbecken durch Untertauchen.

Nein. Wir sind überzeugt, dass der Glaube an Jesus Christus aufgrund der Bibel der einzige Weg zu Gott ist, nicht die Zugehörigkeit zu einer bestimmten Kirche oder Gruppe, nicht Sonderlehren neben oder vorrangig vor der Bibel. Für uns ist Jesus Christus allein der Weg, die Wahrheit und das Leben. Wir sind froh und dankbar, dass wir in der „Arbeitsgemeinschaft christlicher Kirchen“ (ACK) gemeinsam mit anderen christlichen Kirchen in unserer Region unseren Glauben leben können. Auch als Mitgliedskirche der Evangelischen Allianz tragen wir zur Einheit der christlichen Kirchen bei. Unsere Bundesvereinigung, der Bund Evangelisch-Freikirchlicher Gemeinden in Deutschland K.d.ö.R., gehört in Deutschland zu den Mitbegründern der ACK und ist Mitglied im "Ökumenischen Rat der Kirchen" (ÖRK).

Wir orientieren uns an den frühchristlichen Gemeinden, über die die Bibel berichtet.
Wer sich zu Jesus Christus bekannte, konnte in dieser Gemeinschaft mitarbeiten. Dieses Prinzip nennt man auch „allgemeines Priestertum aller Gläubigen“. Das heißt, dass es keine Aufgabe gibt, die allein besonderen Amtsträgern vorbehalten wäre. Also: Kein Amt – kein Talar.

Na klar. Wir sind sehr gespannt, welche Ideen Du dazu hast. Nur durch das Engagement vieler Leute mit den unterschiedlichsten Talenten und Fähigkeiten sind wir das, was wir sind: dynamisch, lebendig und ständig in Bewegung. Du wirst hier gebraucht und wir freuen uns, wenn du mitmachen willst. Am besten ist es, wenn wir darüber ins Gespräch kommen. Schau mal hier ...

Alle. Es gibt keine Veranstaltungen die geheim oder ausschließlich sind. Es kann schon mal vorkommen, dass ein Mitarbeiterkreis oder eine Kleingruppe sich wünscht, dass keine neuen Gäste dabei sind. Das kommt selten vor und wenn, geht es um sehr persönliche Themen einzelner Teilnehmer.

Die Kirche im Wohnzimmer ist Kirche im Kleinformat. Dort treffen sich Menschen in ihren Häusern, WGs und manchmal auch im Biergarten um die Ecke. Eine Kirche im Wohnzimmer besteht aus einer Handvoll Personen, die sich meist wöchentlich treffen, um sich über den Glauben, das Leben und persönliche Fragen auszutauschen. Hier wird gegessen, gefeiert, geredet, gesungen, gebetet, gelacht, geholfen und Freundschaft geschlossen. Wir laden dich ein, dich einer Kirche im Wohnzimmer anzuschließen oder mit anderen eine neue zu gründen. Denn ohne Freunde, die mit dir glauben und zweifeln, erlebst du nicht, wie großartig Kirche sein kann.

Jupp! Unsere neue Kaffeelounge ist extra dafür eingerichtet. Der Kaffee ist übrigens fair gehandelt. Und bei einer Tasse Kaffee entstehen oft die besten Gespräche und Kontakte. Natürlich gibt es auch Tee, Kakao, Limonade ...

Du kannst uns auf zwei Arten finanziell unterstützen. Im Gottesdienst sammeln wir regelmäßig eine Kollekte ein. Der Zweck der Kollekte wird jedes Mal vorher bekannt gegeben. Das Problem dabei ist, dass Du dafür keine Spendenbescheinigung bekommen kannst. Für unseren Kassierer ist ja nicht nachvollziehbar, von wem das Geld kommt.

Eine andere Möglichkeit ist es, Geld zu überweisen. Du würdest dann von unserem Kassierer über diesen Betrag eine Spendenbescheinigung bekommen, die für Dich positiv steuerlich relevant sein könnte.

Unser Spendenkonto lautet:
Spar- und Kreditbank Bad Homburg
Konto-Nr.: 460001
BLZ: 500 921 00
IBAN: DE90 5009 2100 0000 4600 01
BIC: GENODE51BH2

Wir alle gehen durchs Leben unter hin und wieder schwierigen Bedingungen, mit kantigen Übergängen der Zeiten, an der Seele verwundet oder ohne Perspektiven für morgen. Irgendwann benötigt jeder Hilfe. So ist das Leben, es schlägt Wunden. Dann ist es gut, wenn Hilfe da ist. Wir bieten diese Hilfe. Es gibt immer verschiedene Möglichkeiten, egal wie klein oder groß die Herausforderungen deines Lebens sind. Unsere ausgebildeten Seelsorger werden deine Geschichte hören, dir zuhören und dir Handlungsmöglichkeiten aufzeigen.

Hast du eine spirituelle Frage?
Brauchst du Gebet?
Suchst du einen Berater?
Ist deine Ehe/Partnerschaft in Schwierigkeiten?
Steckst du in einer familiären Krise?
Möchtest du im Glauben neu anfangen?

Was es auch immer ist, eine kurze Mail mit Betreff „Hilfe“ reicht.
Jemand aus unserem Team wird sich bei dir melden.
Rufe hier an: 02261 - 22661 oder schreibe eine kurze Mail an info@efg-gm.de

Falls du jedoch anonym bleiben möchtest, dann wende dich an die "Telefonseelsorge Oberberg"
Tel. 0800 1110 111 oder
Tel. 0800 1110 222