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Was glaubst du?

Für manche Christen steht es fest: Homosexualität ist Sünde. Wer so fühlt, sollte den Drang unterdrücken und kann eben keine Partnerschaft leben. Das ist zwar schade, lässt sich aber nicht ändern. Dagegen steht die Überzeugung, dass eine Liebesverbindung zwischen gleichgeschlechtlich Empfindenden, die auf Respekt, Verbindlichkeit und Treue basiert, keine Abwertung der traditionellen Ehe darstellt, sondern eine vom Evangelium her mögliche Ausweitung ist. Warum sollten sich nur Mann und Frau lieben dürfen? Wer hat darüber zu urteilen?

Im Gottesdienst am 18. September greifen wie die Thematik in ihrer ganzen Spannbreite auf. Wir richten uns an jene Menschen, die sich aufgrund ihres Glaubens zerrissen fühlen zwischen Toleranz allen Menschen gegenüber und der Einschränkung, die für sie die Bibel macht, zwischen moderner Weltanschauung und alten Traditionen und Schriften. Wir reflektiert die kirchliche Praxis und zeigen Möglichkeiten auf, homosexuelle Menschen zu integrieren. Die Auffassung, dass Homosexualität böse oder eine Krankheit ist, die mit Konversionstherapien überwunden werden muss, ist aus wissenschaftlicher und biblischer Sicht nicht haltbar.